FC Schalke 04 hat am 9. Juli 2026 den erfahrenen Torhüter Kevin Müller fest verpflichtet. Der 35‑jährige Nummer 2 wechselt von 1. FC Heidenheim 1846 zu den Königsblauen und unterschreibt bis 2027.
Was genau ist passiert?
Müller verließ Heidenheim nach elf Jahren, in denen er 330 Einsätze absolvierte – darunter 67 Bundesliga‑ und fünf Conference‑League‑Spiele. Im Winter 2025/26 kam er bereits auf Leihbasis zu Schalke, wo er vier Spiele in Abwesenheit von Loris Karius absolvierte. Der Transfer wird laut "WAZ" mit einer mittleren fünfstelligen Anzahlung und einem möglichen Bonus bei Klassenerhalt abgeschlossen – insgesamt ein niedriger sechsstelliger Betrag.
Warum ist der Transfer wichtig für Schalke?
Nach Karius’ Vertragsverlängerung Anfang Juni fehlte dem Kader ein zuverlässiger Backup‑Torhüter. Müller liefert sofortige Erfahrung und Führungsqualität, die in der Rückrunde bereits gezeigt wurden. Schalke‑Direktor Youri Mulder betonte, dass Müller "eine wichtige Rolle" in der zweiten Saisonhälfte gespielt habe und nun fest im Kader sei. Das stärkt die Konkurrenz um den ersten Platz und gibt dem Trainerteam mehr Optionen bei Verletzungen.
Wie sieht die Zukunft des Torhüterduos aus?
Müller wird voraussichtlich als zweite Wahl hinter Karius eingesetzt, kann aber bei Formschwäche oder Sperren einspringen. Neben Satoshi Tanaka und Junior Adamu, die im Sommer ebenfalls neu kamen, komplettiert er das Torwarttrio. In einem Interview sagte Müller, er "kann es kaum erwarten, wieder mit der Mannschaft zu trainieren" und wolle in der Bundesliga‑Saison einen Beitrag leisten.
Was bedeutet das für Heidenheim?
Der 1. FC Heidenheim dankte Müller mit einer offiziellen Mitteilung, in der er als "Erfolgsgarant" über ein Jahrzehnt bezeichnet wurde. Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald hob Müllers sportliche Leistungen und seine Führungsrolle hervor. Der Abschied wird als Ende einer Ära gewertet, doch die Einigung über die Ablösesumme ermöglicht beiden Clubs, ihre Ziele weiterzuverfolgen.
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